Marketing – auf menschlich

Chris Polus

Eigenlob stinkt nicht – es ist die Voraussetzung für Erfolg! - mit Iris Becker

11.12.2025 43 min

Zusammenfassung & Show Notes

Iris Becker sass in einer Behörde und las hunderte Bewerbungen. Alle gleich, voller Floskeln. Die spannendsten Menschen waren aber die, die sich am besten hinter den Floskeln versteckt hatten.

Heute hilft sie Menschen, die ihr Berufsleben neu denken wollen, sichtbar zu werden. Im Gespräch zeigt sie, wie Glaubenssätze wie „Eigenlob stinkt“ dein Marketing sabotieren, warum sich viele hinter standardisierten Bewerbungen und LinkedIn-Posts verstecken – und weshalb dein Profil eher ein Laden ist, in den du Menschen aktiv einladen darfst.

Wenn sich Marketing für dich nach Zwang, Floskeln und Bauchschmerzen anfühlt, ist diese Folge für dich.

👉 WAS DU MITNIMMST
  • ✅ Marketing beginnt nicht auf Social Media, sondern bei dir selbst. Wenn du deine Glaubenssätze nicht kennst, wirst du dich immer verstecken.
  • ✅ Floskeln töten Verbindung. Ob Bewerbung oder LinkedIn-Post: Persönlichkeit schlägt Standardsprache.
  • ✅ Deine grösste Stärke siehst du oft nicht, weil sie dir so leicht fällt. Schreib auf, was dir täglich mühelos gelingt.
  • ✅ Glaubenssätze wie "Eigenlob stinkt" blockieren dich täglich. Erkenne sie, bau dir eine Umfahrungsstrasse.
  • ✅ Lob anzunehmen ist eine Fähigkeit, die man trainieren kann. Sag nicht "das war doch nichts", sag "danke".
👉 ÜBER IRIS
Iris Becker ist Karriere-Coach und ehemalige Personalerin. Nach Jahren in einer Behörde, wo sie hunderte Bewerbungen las, erkannte sie: Die meisten Menschen verstecken sich hinter Floskeln. Heute hilft sie Menschen im Berufsstillstand, ihre Stärken zu erkennen und sichtbar zu werden. Ihre besondere Gabe: Sie verbindet Menschen miteinander, die sich gegenseitig gut tun. 🔗 https://www.irisbecker.com/

👉 LINKS
Iris auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/irisbecker/

Schreibe mir: Mit welchem Glaubenssatz hast du die grösste Mühe? Es freut mich immer, von euch zu hören!


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Transkript

Ich fühle mich als Unternehmer immer unglaublich zerrissen zwischen all diesen Marketing-Gurus da draußen, die dir sagen, LinkedIn. LinkedIn ist das Einzige, was du brauchst. Das Einzige, was funktioniert. Ohne LinkedIn wirst du nie erfolgreich werden. Und dann kommen die anderen. Instagram, du musst viral gehen. So schaffst du das und dann wird dein Business groß. Und ich bin irgendwo zwischendrin und denke, mich spricht keine dieser Methoden an. Ich fühle mich mit keiner von denen wohl. Und vielleicht liegt der Grund darin, dass wir es nie gelernt haben, uns zu zeigen. Wir haben es nie gelernt, mit einer Marketing-Message rauszugehen und uns dabei gut zu fühlen. Und vielleicht wäre das eben jetzt, hier und heute, genau der richtige Zeitpunkt mal innezuhalten und sich zu fragen, was blockiert mich denn eigentlich? Und genau dieses Gespräch habe ich heute mit Iris Becker. Wollen wir anfangen? Ja. Bist du bereit? Oh Mann, Iris, also ich habe hier einfach mein Käffchen dabei, weil ich glaube, das wird ein gemütliches Gespräch. Ich bin heute hochentzückt, dass ich dich dabei habe in meinem Podcast. Du hilfst Menschen beim Stillstand im Berufsleben, wenn sie etwas Neues finden wollen. Und so gerne wir alle im Marketing immer wieder nach außen schauen. Weißt du, das mache ich ja auch so. Ey, was kann ich noch tun? Wo kann ich noch posten? Welches Reel kann ich noch machen? Der Weg zum Erfolg, habe ich jetzt das Gefühl, wenn ich so in mich gehe, der fängt immer öfter bei uns selber an. Im Inneren. So, das innere Marketing. Und das ist das eigentliche Marketing. Es beginnt nämlich vor dem Marketing, was man so gemein, so als landläufig, als Marketing weiß, dass man das tun muss. Wir müssen erstmal mit uns selbst ins Klare kommen und eine Erdung schaffen und wissen, wofür wir stehen. Und diesen Prozess begleitest du, oder? Ja, genau. Und da kann ich diesen ersten Coaching-Color schon direkt reinschmeißen. Das fängt immer bei dir an. Du hast mir erzählt, du hast bei einer Behörde gearbeitet für viele Jahre und Hunderte oder Tausende von Lebensläufen gesehen und beurteilt. Was hast du dort erlebt? Ja, ich habe Personalauswahl gemacht. Das vor allem in der Behörde. Bin viel mit Personal- und Lebensläufen beschäftigt gewesen. Und das größte Erlebnis ist, frech gesagt, ich kannte alle Floskeln. Am Ende kannte ich alle Floskeln, habe hunderte Bewerbungen auf eine Stelle gesichtet und habe versucht, aus den Floskeln so viel Persönlichkeit wie möglich herauszulesen, um auch die richtigen Menschen zu verbinden. Und das ist eine Art Leidenschaft von mir. Das ist ihres. Ich verbinde Menschen miteinander, die sich gegenseitig gut tun. Und das mache ich eben auf der beruflichen Ebene. Und als Personalerin auch diesen Wert dort umzumützen. Ja, das große Learning war, es gibt die Floskeln, die Floskeln sind unerschöpflich. Es gibt sie alle. Ich habe sie alle gehört und gesehen. Gib mir mal ein paar Beispiele. Schmeiß mal ein paar in meine Richtung. Hiermit bewerbe ich mich auf Ihre Stelle von. Habe ich gesehen in Ostsee-Zeitung-Form. Und das am besten noch. Ich freue mich über ein persönliches Vorstellungsgespräch. Meine Stärken sind Flexibilität, Teamfähigkeit und Anpassungsfähigkeit. In einem persönlichen Gespräch würde ich Sie gerne davon überzeugen. Mit freundlichen Grüßen. Ich spüre, in welche Richtung das geht. Weil das löst bei mir jetzt auch überhaupt nichts aus. Wie versuchst du denn dann durch diese Floskeln durchzudringen? Da kann ich auf einen sehr großen persönlichen Erfahrungstopf zurückgreifen. immer, wenn ich den Impuls hatte, mich beruflich verändern wollte und man mir wieder irgendwann beibringen wollte, wie man das zu schreiben hätte. Und ich persönlich ja gemerkt habe, wenn das jetzt eine Berufsschulklasse ist und da sitzen irgendwie 20 andere neben mir, dann schreiben 20 andere ja genau das Gleiche wie ich. Wie soll ich mich denn zeigen können? Und habe die positive Erfahrung gemacht für mich selber, um mich weiterentwickeln zu können, so zu schreiben, dass ich gesehen werde. Für die Sichtbarkeit. Also wir reden jetzt hier wirklich über das Thema Sichtbarkeit. Weil ich kann mich noch erinnern, ich habe das auch gelernt. Ich war noch in einem Schreibmaschinenkurs. Die hatten noch keine Computer. Und wir haben dort auch gelernt, Bewerbungsunterlagen zu schreiben. Und das war eigentlich eine Formsache, oder? Also muss einfach förmlich sein. Anrede kommt hier oben hin. Und dann, sehr geehrte Damen und Herren, und du schreibst 0815. Einfach nur, damit dein Papier auf einem Stapel landet. Heute ist das nicht mehr so. Wenn ich jemanden einstellen will, dann achte ich auf die Persönlichkeit. Muss ja zu mir passen. Muss zum Weib passen. Muss zur Energie passen, die wir in einer Firma haben. Und da muss man rausstechen und eben nicht durch diese Floskeln durch. Weil das bringt eine ganz dicke Mauer zwischen mich und die Person. Und oft fehlt dann auch ein Foto. Oft fehlt irgendwie, keine Ahnung, wo sie wohnen. Was für ein Alter sie haben. Ich weiß, dass es heute sehr problematisch ist mit dem Alter. Weil Diskriminierung und so weiter. Aber wenn ich die Person nicht spüren kann. Wenn ich nur ein weißes Blatt bekomme mit schwarzem Text, wo die Stationen aufgelistet sind. Dann spüre ich nichts. Und dann gewinnt sofort jemand, der eben sichtbar ist und heraussticht. Genau. Und das wollen wir bestimmt nicht über Rechtschreibfehler machen, wo man sagt, da habe ich ja ein Komma gesetzt. Sondern schon über die eigene Art und die Persönlichkeit. Dass da auch was drinsteht. Dass da auch was drinsteht, kann ich aus der Erfahrung sagen, was du eben heute nicht schon 20 Mal gelesen hast. Und wenn man auch mal kurzer Wow-Moment da ist und auch die Neugier geweckt wird, diesen Menschen kennenzulernen, wird mir auch oft gespiegelt. Ich wünschte, Menschen hätten Lust, mich kennenzulernen und mir ins Gespräch zu kommen. Und sich dann da auch authentisch zu zeigen, wie man wirklich ist, ohne sich hinter Floskeln zu verstecken. Das ist auch ein Paradebeispiel. Bewerbe ich mich im kreativen Beruf und wähle eine Standardsprache, könnte man mir nahe legen, wie kreativ kann sie denn eigentlich schreiben, wenn eine Bewerbung in solchen Kasten ist. Und da werden ja auch schon Skills gezeigt oder eben nicht gezeigt, wo man gucken kann, ob es passt oder nicht. Also so ein Bewerbungsprozess hat ja einen Grund. Man möchte ja gucken, ob man zueinander passt. Menschlich, im Arbeitsbereich. Ganz genau, ganz genau. Und das ist ja bei den Angeboten genau dasselbe. Also ich will ja wissen, passt das? Passt der Vibe, wenn ich jetzt in ein Coaching gehe? Wie ist das mit dir zu arbeiten? Was bekomme ich denn da? Also ich glaube, es gibt eben viele Menschen, die es geht wie mir im Endeffekt und wie dir und wie allen anderen auch. Ich war praktisch, ich war jetzt praktisch mein ganzes Leben lang angestellt. Ich habe immer für jemand anders gearbeitet. Jetzt versuche ich eben meine eigene Geschichte zu schreiben. Und ich weiß ja eigentlich, wie man hart arbeitet. Weißt du, morgens bis abends in die Nacht hinein. Projekte müssen fertig werden. Ich weiß, wie das geht. Ich habe auch unheimlich viel Wissen im Audiobereich. Und ich glaube, ich bin solide im Marketing. Das habe ich auch mal mit meinem Studium mitbekommen. Aber wenn es jetzt darum geht, mich und meine Produkte zu verkaufen, dann haue ich mit einem Kopf gegen die Wand. Also das habe ich nie gelernt. Warum können wir uns nicht verkaufen? Ja, du hast gerade gesagt, du hast dich gelernt. Das hat dir niemand beigebracht. Also ab einem gewissen Zeitpunkt wissen wir, was wir wollen. Als wir noch ganz klein Minimi waren und nicht sprechen konnten und irgendein Bedürfnis hatten, dann haben wir das rausgeschrien. Dann waren wir kindlich und waren da frei. Wir haben noch keine Erfahrung gehabt mit, das sagt man so nicht, das macht man so nicht. Nee, wenn wir Hunger hatten, haben wir geschrien. Wenn es ein Bedürfnis gab, in die Sichtbarkeit zu kommen. Hey, übrigens, ich bin ein Baby, ich habe Hunger, ich bräuchte da mal was. Ja, genau. Da wird einfach mal geschrien. Genau. Ob es jetzt gerade passt oder nicht, mitten in der Nacht spielt keine Rolle. Ich habe jetzt Hunger, ich bin hier. Was sichtbar. Und wenn man das mal auf die heutige Marketingwelt überträgt, haben ganz viele das Gefühl, dass die, die schreien und laut sind, eine Sichtbarkeit generieren. Und das trifft dann diese sehr extrovertiert sind, die sehr laut sind, sehr, sehr dynamisch reinkommen. Und die sind sichtbar. Manchmal sind sie auch nervig, sind auf eine andere Art sichtbar. Aber hey, wir alle erinnern uns doch gerade. Also du auch an solche Menschen, wo du sagst, ja, das habe ich da schon mal gehabt. Und alle Introvertierten, die nicht so laut sind, aber richtig was auf dem Kasten haben, eine tolle Leistung, eine tolle Expertise mitbringen. Die sitzen irgendwie da hinten in der letzten Reihe, heben vielleicht müde mal den Finger und wenn sie noch mal hey sagen und gerade die sagen, mit Sichtbarkeit ist das nicht mehr. Und sie werden überlagert von denen in der ersten Reihe, die den noch machen und noch laut sind und schreien und sagen, okay, bevor du mir noch länger auf den Nerven gehst, nehme ich dich mal ran. So aus der Schule vielleicht. Da konnte man die Grüppchen auch schon so weit erkennen. Wer ist da aktiv dabei? Wer ist aber trotzdem gut und wenig sichtbar? Das ist halt der Vorteil, wenn man in Person da ist. Im Online-Geschäft geht das halt nicht. Wenn du gar nie etwas sagst, dann bist du halt auch nicht sichtbar. Dann bist du nicht im Raum. Dann kannst du auch nicht drangenommen werden. Ich finde auch, es lohnt sich da mal etwas tiefer zu schauen und zu gucken, ja, wer postet eigentlich etwas, was mich mehr anspricht. Vielleicht nicht so häufig, vielleicht nicht so aggressiv und laut. Aber es resoniert halt auf einer anderen Ebene. Was mir jetzt gerade in den Kopf gekommen ist, wenn du jetzt, also ich habe ja vorher gefragt, warum können wir uns nicht verkaufen? Ja, wir haben es nicht gelernt. Was sind da so die Ansatzpunkte, wo du reingreifen kannst und sagen kannst, so und jetzt guck mal hier, da machst du dich klein. Ja, das ist ein Vertrauensverlustverhältnis, was ich habe. Dann auf einmal kommen sie ins Schnattern. Sie ins Schnattern ist auch mal schön. Sie fangt an zu erzählen. Und das ist der Moment, wo ich mich mal zurücklegen darf und sage, und so Iris, jetzt hältst du mal die Klappe und guckst mal, was da jetzt noch alles kommt. Und auch mal ich selber mal eine Stille generiere, wie das denn in den Köpfen der Menschen weitergeht. Und was ich ganz oft spüre, ich stelle ganz oft die Gegenfrage, kennst du deine Berufung? Kennst du deine besondere Gabe? Kennst du deine Stärke, mit der du wirklich rausgehen kannst? Und dann wird es meistens auch kurz still. Und dann fangen sie an, sich das herzuleiten. Und was ich ganz oft mitkriege, dass es eben Erfahrungen sind, immer wenn Versuche gestartet wurden, dass da ein paar niederschmetternde Ergebnisse waren oder ein paar Glaubenssätze wirklich noch richtig, richtig querhängen. Ich weiß nicht, wie oft du vielleicht den Glauben das gehört hast. Ja, Eigenlob stinkt. Das war so eine Sache, mit dem Satz bin ich viel groß geworden, die wenig Lob erfahren haben, ihre Leistung wirklich wertgeschätzt wurde. Und das nicht nur monetär mit Geld, sondern auch ein Danke, hast du toll gemacht, hast du super gemacht. Können wir das noch ein bisschen weiter aufdröseln und dort etwas mehr einsteigen? Also Glaubenssätze, das ist auch ein Wort, was ich jetzt noch nicht so gekannt habe. Ich glaube, wenn man in die Coaching-Bubble kommt, dann hört man das ständig. Glaubenssätze sind Sachen, die ich vielleicht als Kind mitbekommen habe, die immer wieder gesagt wurden, wo ich jetzt glaube, das ist die Weltordnung. Und das blockiert mich quasi in meinem Vorwärtskommen. Und da gibt es ganz viele von diesen Glaubenssätzen. Und du hast gerade einen erwähnt, Eigenlob stinkt. Wo hast du denn den erfahren? Wie kam der zu dir? Ich hätte es gehört. Das sind Dinge, die man in der frühen kindlichen Erfahrung gemacht hat oder gehört hat. Das ist ein ganz spannendes Beispiel. Familie, ich sitze am Abendbrotstisch und komme feuerfreudig nach Hause und erzähle, was ich heute richtig, richtig cool gemacht habe. Richtig, richtig gut. Und ich habe mich gefreut und wollte das teilen. Und dann habe ich auch zu hören bekommen, Eigenlob stinkt. Und das ist auch eine Erziehungssache, die weitergegeben wurde. Da war garantiert kein negativer Ansatz. Was ich aber gelernt habe, okay, wenn ich mich selber lobe, das ist nicht in Ordnung. Das macht man nicht. Das ist ja egoistisch und das hebt mich vor anderen vor und als wäre ich hier was Besonderes. Aber da bin ich ja gar nicht. Und wenn du parallel auch nicht gelobt wurdest, verfestigt sich das, was mir auch passiert, selber zu sagen, Ja, das kann ich, das kann ich wirklich, wirklich gut. Und das kann ich so, so gut und das muss ich jetzt echt mal erzählen. Das mag ich teilen, weil Folge wollen gefeiert werden. Das ist einer. Wie bist du dann aus diesem Käfig dann wieder ausgebrochen? Erfahrung. Du darfst irgendwann, darfst du lernen, dass es überhaupt ein Glaubenssatz ist, so wie für dich. Das muss man ja erstmal erkennen, weil sonst kann man ja gar nicht dran arbeiten. Wenn man den nicht sieht, dann bleibt der unsichtbar. Man muss wirklich erkennen, das ist etwas, an das ich glaube und das mich blockiert. Aha, da gibt es überhaupt mal irgendetwas. Ja, und dann muss man anfangen, damit diese Mauer langsam Schlag für Schlag mit dem Hammer zum Einsturz zu bringen. Ja, ich bin jetzt weniger Team Hammer. Ich würde das nicht so gern mit einem Hammer machen. Das kann man sehr, sehr smart machen. Das sind ja Erlebnisse. Das Gehirn erinnert sich ganz oft an negative Erfahrungen eben auch. Und in der Schutzfunktion, dass wir uns demnächst davor schützen würden, vor diesem Gefühl, vor dieser schlechten Erfahrung. Und das verfestigt sich dann. Und dann darfst du wissen, was ist hier eigentlich gerade los? Welcher Anteil in mir blockiert mich auch gerade? Und wenn das dieser Satz ist, du dir das rauskristallisiert, den umzumünzen in einen positiven, guten Glaubenssatz, der dich nicht mehr hindert, sondern er auch vorantreibt, motiviert, anspornt, dir Energie und Kraft gibt. Und da darf man ganz genau hingucken. Das sind die unterschiedlichsten Sachen. Einige würde ich sagen, ich bin nicht gut genug. Wer sich in der zehnten Weiterbildung irgendwie verrennt, auch zu sagen, nee, ich bin dort gut genug, weil, und dann darf man auf den Erfahrungsschatz zurückgreifen, der auch schon erlebt wurde, aber vielleicht mehr im Unterbewusstsein unterwegs ist und uns gar nicht bewusst ist, was wir schon für geile Sachen gerissen haben, was wir alle schon bewegt haben. Weil wir uns dort selber, weil wir uns dort selber im Weg stehen. Ja, vielleicht wurde ich auch nicht Lupe für und habe es auch selber nicht gemacht. Das heißt, das Gefühl des Erfolges ist an der Stelle vielleicht auch ein Stück weit flöten gegangen, weil ich es nicht sichtbar gemacht habe oder spürbar gemacht habe und ein anderer vielleicht auch nicht. Oh, hey, wenn ihr diesen Podcast toll findet, wenn ihr etwas für euer Unternehmertum hier rausholen könnt, dann lasst mir doch ein Abo da. Ich würde mich sehr freuen und auch freuen würde ich mich, wenn ich von euch hören würde. Was findet ihr von dem Podcast? Was wollt ihr für Themen hören? Worüber soll ich sprechen und wen soll ich einladen? Dann sagt es mir doch. Schreibt mir in die Kommentare. Ich würde mich unglaublich freuen, von euch zu hören. So, und jetzt weiter mit der Folge. Wenn wir jetzt darüber sprechen, dann merke ich auch bei mir, ich habe große Mühe, überhaupt Lob anzunehmen. Dieses Herausstechen, dieses Herausragen und dann gelobt werden, das ist etwas, was mir unangenehm ist. Und wie du gesagt hast, anstatt vielleicht mit dem Hammer drauf rum zu hämmern, ist der Weg, einen Umweg zu bauen oder eine Umleitung, also Stock für Stock. Du legst einfach mal eine erste Schiene weg von dieser Mauer in eine andere Richtung und sagst, wenn ich an dieser Mauer je wieder ankomme, jetzt lobt mich wieder jemand, äh, statt dass ich da in diese Schockstarre gehe, sich die Nackenhaare aufstellen und mein Hirn einfriert, mache ich, nee, nee, das ist erlaubt, das ist okay, ich darf mich bedanken, ich darf mich gut dabei fühlen. Und so wird diese andere, diese Umfahrungsstraße stärker und stärker und stärker, bis das dann mal irgendwann kein Thema mehr ist. Du hast die positiven Erlebnisse benannt und wie du auch schön gesagt hast, dir ist ein Bewusstsein gerufen. Also wenn du wieder vor dieser Mauer stehst, nicht mit dem Kopf oder mit dem Hammer irgendwas zu machen, sondern außen und unter Bewusstsein, weißt du jetzt, hast du den Bewusstsein geholt, ach guck mal, ich stehe jetzt hier, weil es geht wieder nicht voran und darfst, ja, das tun, in dem Moment, dass du über die Mauer gehst, dran vorbei gehst oder sie Stück für Stück auch abbauen darfst und das da, deine Mauer mal so aufzunehmen. Und da darf auch jeder für sich das finden. Am Ende, ich merke das auch ganz oft, du bist da nicht alleine mit. Ich verteile Komplimente wie Sand am Meer, einfach weil ich es liebe, weil es mit den Menschen richtig was macht, weil sie wachsen lässt und ich kriege da ganz, ganz tolles Feedback. Und in den ersten Momenten, dass du immer so sagst, vielleicht auch, kriegst du ein Kompliment, ach, nicht schlimm oder so ein Dank, ja, dafür nicht. Es kommt immer ein kleines Widerwort. Kein Problem, das war doch nichts. Genau, auch relativ schnell, du hast dieses Gefühl des Dankes, ach, das hast du noch gar nicht ganz aufgenommen, um es dann schon wieder wegzuschieben, ach, dafür nicht. Und im Grunde ist das ein Geschenk, was du gerade gemacht hast, das mal anzunehmen und nicht nur zu Geburtstag, Weihnachten, was sich vielleicht auch für einige komisch anfühlt, sondern einfach mal im laufenden Tag am Montag um 7.30 Uhr, wenn dir einer Danke sagt für das Aufhalten der Tür zum Arbeitsplatz. Dafür nicht, doch, danke dafür. Ja, sehr gerne. Morgen wieder? Und schon hast du auch eine Verbindung zu einem Menschen geschaffen, auf einer ganz menschlichen Ebene, durch normales Helfen, normales Agieren. Und hast einen super wertvollen Kontakt. Und ich erlebe es auch, je öfter man das trainiert und selber sich mal Danke sagt, wer sagt Danke, dass ich das heute so gemacht habe, manch einer für ein Dankbarkeitstagebuch oder auch anfängt, anderen gegenüber einfach wahllos ein Kompliment zu machen. Und jetzt mal reinzuhören. Ja, nicht wahllos. Also da hat man damals schon die Augen aufhaben. Da möchte man auch nicht verletzend werden, wenn man da irgendeinen Nerv trifft. Also es fängt ja an. Hey Chris, coole Schuhe. Was ist denn die her? Das finde ich eben so verbindet, weil es so menschlich, so natürlich, so ach, wir sind doch alle zusammen und wir wollen einander helfen, wir haben Angebote, willst du das? Wie auf einem Marktstand, oder? Du hast Angebote, ja toll. Ah, das ist aber wieder schön, dass sie hier heute vorbeischauen. Oder diese Verbindung und nicht diese automatische Abarbeitung. Manchmal habe ich das Gefühl, wir sind auf so einem Fließband, oder? Und da kommt eine Station nach der nächsten. So, jetzt kommt das Freebie, jetzt kommt die DM, jetzt kommt irgendwie das und dann bitte hier nur noch unterschreiben. Das ist ja ganz schrecklich. Ja, das Marketing und mit dem Laden finde ich auch mega cool, dass du das bringst. Wir hatten uns auch vorher schon mal, glaube ich, unterhalten mit dem Lädchen. Also dieses Online-Marketing, was du da an der Stelle ja machst, wo du keinen Laden hast, wo jemand durch die Tür geht und du den ganzen Tag wartest, wenn jemand kommt. Aber das kannst du sinnbildlich übertragen. Also ich habe einen Laden. Ich habe einen Laden, da gehe ich jeden Tag hin und mache den auf. Der ist sogar 24-7 auf, solange das Internet stabil ist. Und dann kann man das mal synonym übertragen im Online-Marketing, wie das irgendwie draußen geht, wenn du durch die Fußgängerzone gehst. Und dann siehst du da einen coolen Laden. Der hat irgendeine Deko, irgendein Licht, irgendein Claim, irgendein Banner ist draußen. Vielleicht noch ein Fähnchen mit dem Eis, wo du sagst, da wackelt irgendwas. Das Video. Dann hast du draußen vielleicht so einen Aufsteller stehen. Heute Schokovanille im Sonderangebot. Und draußen. Und das ist der LinkedIn-Beitrag. Das ist dein Banner. Und du kannst ihn jeden Tag neu beschreiben. Und dann wirst du Aufmerksamkeit erringen. Du bist sichtbar. Und wenn du einen Tag draufschreibst, du bist schön. Dann hast du sogar noch ein Kompliment verteilt. Und dann wirst du Menschen erleben, die diesen Banner sehen oder diese deinen Aufsteller und in dein Lädchen kommen. Online tun sie es, indem sie auf deinem Profil rumschwirren und mal gucken, was es da so gibt beim Chris oder bei der Iris. Was machen die so? Was machen die so? Und stellst dir vor, als würden sie in dein Lädchen kommen, wo du liebevoll alles eingerichtet hast, wo Kälschen angemacht hat, Deko ist alles top. Und da kommt jemand in deinen Laden. Chris, was machen wir? Hi. Kann ich dir helfen? Suchst du was Bestimmtes? Ich habe hinten noch ein bisschen was. Das ist gerade erst gekommen. Die Ware. Weil wenn du magst, kann ich das auch vorholen für dich. Oh, coole Schuhe. Wo hast du denn die geholt? Das Hemdchen wäre mega dazu. An der Stelle. Und das auch zu sagen, okay, jemand ist ja auf meinem Profil unterwegs. Frag ihn. Lad sie ein, sein Gespräch. Gibst du irgendeine Art Erlaubnis, wenn jetzt jemand zu dir kommt und sagt, ich möchte mein Berufsleben ändern. Wie bewerbe ich mich denn heute, liebe Iris? Was muss ich tun? Braucht man da irgendeine Art? Erlaubnis? Oder machst du einfach auf diese Szenen aufmerksam, dass du den Blick schärfst? Hier wirst du vor einer Wand stehen. Und jedes Mal, wenn du vor der Wand stehst, darfst du einen Stock an die Umfahrungsstraße legen. Was braucht es da, damit man rauskommt aus dieser Spirale? Kurz, mach Ruhe. Es gibt ja einen gewissen Grund, warum die Menschen bei mir landen. Sie hassen und haben das Gefühl, sie verlieren sich auch oft in den Projekten, wie sie jetzt weiterkommen könnten. Und ich gebe ihnen Ruhe und mache sie zur Priorität. Und auch wieder so eine Sache, dass dein Du jetzt mal wichtig bist an der Stelle, was du wirklich möchtest. Also wir halten vor dieser Mauer mal an. Also wir fangen nicht an, den Hammer rauszuholen. Wir fangen nicht an, sofort die Stöckchen zu suchen, um mir vorbeizukommen. Wir halten doch einfach mal an. Und okay, also die Mauer ist hier ziemlich hoch. Um es bildlich zu machen, hey, bring mal einen Picknickkorb mit. Lass uns mal hinsetzen, lass mal die Wiese davor angucken. Lass uns mal die Idee machen, wie die Wiese dahinter aussehen wird. Hol einen Picknickkorb raus und lass mal Stopp machen. Alle haben das Gefühl, immer weiter rennen zu müssen, dass diese Ruhepausen schwer ermöglicht werden, dass man sich die erkämpfen muss. Da ist auch oft schon eine Erschöpfung hinter. Also an einem gewissen Punkt sagen sie mir ganz oft, also, nee, eigentlich kann ich nicht mehr. Ich habe schon so viel getan und gemacht und das geht für mich null voran. Dann ist es manchmal auch an der Zeit, Pause zu machen, bevor der Körper uns hinlegt. Das Wochenende, wofür es mal gemacht war. Um einfach mal Ruhe reinzubringen und wieder starten zu können und sich mal zu sortieren. Also damit du weißt, welche Stückchen du sammeln darfst, wo du so lange legen darfst, um deine eigene Spur zu legen und vielleicht nicht zu gucken, ob da ein Weg ist und du da auch zwischenpasst und dich da durchzukämpfen, sondern zu gucken, was ist wirklich dein Weg. Jetzt hast du mich voll ertappt, weil ich bin nämlich genau oft in so einem Hustle-Modus. Ah, das muss noch erledigt werden. Das nächste muss ich jetzt noch tun. Nein, ich habe keine Zeit. Ich muss jetzt das nächste erledigen, statt sich wieder mal auf eine Ruhephase einzulassen und diese Stille auszuhalten. Weil eigentlich, ich habe zwei Kinder und ich mache das ja auch täglich. Wenn eine von meinen Zweien zu mir kommt, ich langweile mich, Papa, dann sage ich auch, ja, dann langweile dich mal. Das ist das Zeichen dafür, dass dein Hirn arbeitet und an einer super Idee arbeitet. Und irgendwann ist die super Idee da, oder? Und wir vergessen das. Wir machen ja sowieso sehr wenig, was wir unseren Kindern sagen, was sie tun sollen. Das dürfen wir selbst mal wieder in uns sacken lassen und sagen, ja gut, dann setze ich mich jetzt hier mal vor diese Mauer und langweile mich und schaue dann, was meine innere Stimme zu mir spricht und in welche Richtung ich jetzt überhaupt weitergehen mag. Ich habe eine mega coole Story. Ich habe da einen Unternehmer kennengelernt, der war auch schon lange, lange selbstständig. Der hat gesagt, einmal im Jahr mache ich vier Wochen Urlaub. Da hat meine Werkstatt zu, da hat alles zu. Und da bin ich auch weg. Und keine E-Mails, nichts. Und da habe ich gesagt, vier Wochen. Und sagt er, ja, die erste Woche gebe ich richtig, richtig Gas. Komme ich an, komme ich runter. In der zweiten Woche setzt sich das so ein bisschen. In der dritten Woche kriege ich tierisch Langeweile. Mir wird richtig langweilig. Ich bin erholt, bin ausgeruht. Und er sagt, und das, da hält er aus. Und in der vierten Woche hat er seine ganzen Ideen, seine ganzen Visionen für sich sortiert, wie er das nächste Jahr angehen möchte. Den Urlaub hat er immer November gemacht. Und dann hat er seinen Plan für das nächste Jahr gesteckt, seine eigenen beruflichen Ziele gesetzt. Aus der Langeweile heraus. Nicht aus den Prozessen heraus, die jeden Tag hier weiterlaufen, sondern hat sich da bewusst rausgezogen. Unglaublich erfolgreicher Unternehmer. Und mit sich selber so im Frieden und so in der Ruhe. Ich erinnere mich auch, ich habe auch mein Kind, habe ich gesagt, wenn er Langeweile hatte, habe ich ihn dazu geglückwünscht. Cool. Herzlichen Glückwunsch. Mach was draus. Hä? Wir neigen dann dazu, zu irgendeinem technischen Gerät zu greifen. Oder sich diese Langeweile, die ruht erstmal weh, die ist total ungernihm. Das ist kein cooles Gefühl, das irgendwie loszuwerden. Aber zu sagen, okay, hey, habe ich schon eine Menge geschafft. Das könnte ich jetzt auch noch machen, aber ist langweilig. Ich könnte jetzt das 20 Mal dieses, das hier machen. Keine Ahnung, was es immer war. Ich könnte das 20 Mal den gleichen Aufsteller rausstellen. Ist jetzt auch langweilig. Hebe mich nicht an. Also setz dich hin und überlegst dir in der Ruhe, wie es weitergehen darf. Mhm. Wie kommst du dann aus dieser Ruhe heraus? Du hörst dann die Stimmen in deinem Kopf. Das macht mir Spaß. Diese Sachen machen mir keinen Spaß mehr. Wie kann ich mehr zum Spaß kommen? Was ist mir wirklich wichtig? In meiner unternehmerischen Laufbahn, in meinem Privatleben. Weißt du, was ist dann der nächste Schritt? Wie komme ich dann von diesen Gedanken weiter? Naja, manche rufen mich an. Zu der Stelle, wenn es um den Bewerbungsprozess geht, das hört sich so leicht an. Mach mal Pause, mach dir mal Gedanken, was du wirklich willst im Leben. Ja, genau. Das ist nicht so einfach. Das ist auch, manche kommen dann ins Probieren aus. Also sagen, ich probiere das mal aus. Alles klar, Haken dran ist eine Sache. Das war es nicht. Du kannst dir aber mal aktiv Gedanken machen, was ist dann deine absolute Stärke? Als Selbstständiger oder als jemand, der sich im Angestelltenverhältnis weiterentwickeln möchte. Was ist an mir so besonders, was andere nicht haben? Was ist meine besondere Gabe? Und die Krux ist, wenn es deine Gabe ist und du das so besonders gut kannst, spürst du es meistens nicht, weil es so leicht ist. Das ist so leicht, dass du... Das ist so ein riesen Stolperstein. Und deswegen gebe ich manchmal den Hinweis, also wirklich da mal die Augen zu öffnen, durch den Tag zu gehen und schreib dir abends mal auf, was dir heute besonders leicht gefallen ist. Und das mal zu sammeln, das ist so ein erster Schritt, weil da ist die Schwierigkeit hinter. Dadurch, dass es so leicht ist, überdenken wir es nicht. Wir überdenken das nicht. Wenn wir, weiß ich, den Fernseher aufmachen und blind die richtige Taste treffen, weil oben links ist die zum Ahnen und Aus machen. Es ist leicht, denke ich nicht mehr drüber nach. Und wenn mich einer fragt, Iris, wo geht denn da nicht der Fernseher aus? Keine Ahnung. Taste. Also, ne? Das ist so... Ja, ja. Für dich kommt das so natürlich und du musst gar nicht drüber nachdenken. Deswegen ist es auch schwierig manchmal, diesen Prozess zu erklären. Manches, also so, was man so Naturtalent sagen würde, weil es einem schon so leicht fällt, weil man die ganze Erfahrung hat, weil man das schon hunderttausend Mal gemacht hat. Es darf sichtbar sein. Ja, und dann, genau. Wie sieht denn deine Bewerbung aus, wenn du jetzt eine machen würdest? Oder die letzte, die du gemacht hast, wie sah denn das aus? Oh, lang ist her. Lang ist her. Bei mir ist es so ein bisschen wild. Ich habe parallel Rahmenbedingungen, die, muss ich mal sagen, es ist mir schwer, das in Angestelltenverhältnis zu geben. Meine Bewerbung sieht so aus, dass mein, wirklich mein Top School ist. Ich verbinde Menschen. Ich verbinde Menschen einfach nur dadurch, dass ich da bin. Dadurch, dass ich, ich bin manchmal der Aufsteller. Das habe ich immer unbewusst gemacht. Das würde auch genauso drinstehen. Ich verbinde Menschen und wenn sie Menschen suchen, die sich gegenseitig verworfen. Also da wird nicht eine einzige Floskel drin sein. Ich kann dir das gar nicht so genau sagen, weil ich das immer abstimmen würde auf denjenigen, den ich mit meinen Stärken, was ich wirklich gut kann, die ich ihn unterstützen kann. Ich gebe es immer mit, das ist wie kalter Quiz in der Selbstständigkeit. Das ist wirklich, was kann ich wirklich gut und wer braucht das? Und dem erkläre ich das. Und ich bin auch, dann gucke ich mir das Unternehmen an, wenn das, meine Güte, ich habe mich da nie beworben, aber das fällt mir gerade im Kopf, so Telekom. Ich würde mich jetzt bei der Telekom bewerben. Kann es auch mal sein, dass so ein magenter Buchstabe drin ist, so ein Wiedererkennungswert. Versuche dir den Spiegel zwischen meinen Stärken, Talenten und Werten herzustellen, zwischen denen des Unternehmens. Das heißt, das siehst du im Leitbild, das siehst du auf der Website, das siehst du in der Ausschreibung. Das ist auch mal zwischen den Zeilen in der Ausschreibung. Und dort den Spiegel herzustellen, hey, ihr sucht genau mich. Und wenn ich bei euch bin, machen wir genau das zusammen. Also den Mehrwert für das Unternehmen herauszustellen. Also wenn ich mich jetzt beim, die Verbindung, bei mir würde ich sagen, wenn ich die Menschen verbinde, was der Mehrwert ist. Wenn es jetzt ein Recruiting wäre, dann ist der Mehrwert, dass die Mitarbeiter gewinnen, wo sie wirklich wissen, dass die sich nicht verstellt haben. Diesen Wert oder meine Superkraft, wie man es manchmal so nennt, oder meine besondere Gabe, Menschen zu verbinden, bringe ich auf unterschiedlichsten Ebenen ein. Und das würde ich auch sagen. Also auch eine Bewerbung zu sagen, guck mal hier, da mache ich das schon erfolgreich. Guck mal, hier ist übrigens die Website, die sind gewachsen durch mich. Guck dir mal an, wie lange die Mutter weiter da schon. Oh, Fluktuation, guck mal, wie klein die ist. Also das eben rauszuholen. Und was ich auch ganz gern gemacht habe, wenn ich mal tolle Arbeitszeugnisse bekommen habe. Das heißt, meine besondere Gabe gesehen wurde und auch mal aufgeschrieben wurde von jemand anders, sich nicht zu scheuen, darauf zu verweisen. Die Google-Rezension bei Selbstständigen. Hier, guck. Machen wir alle, dass man sich dort zeigt. Und das auch in der Bewerbung zu machen. Hey, übrigens, da hat mal jemand richtig gut über mich gesprochen. Guck mal, der ist ganz cool. Wir sind im Guten auseinandergegangen sogar. Und das ist so individuell wie die Persönlichkeit an sich. Und da darf jeder so seinen eigenen Weg finden. Meiner ist recht offen. Möglicherweise würde ich es nicht ausschließen, falls ich mich doch irgendwann mal wieder bewerbe, dass da ein Video landet. Weil ich weiß eben, dass es der Video ist. Total, ja. Weil das ist so, das verbindet so schnell. Man sieht die Person, man weiß, wie sie jetzt tickt. Und das bringt mich eigentlich gerade zur nächsten Frage. Wie gehst du jetzt mit diesem Wissen, was du hast, dein eigenes Marketing an? Ja, einfach machen wir gelogen. Also auch ich habe meine Glaubenssätze im Blick. Wirklich. Also die sind ja nicht weg. Das sind Erfahrungen, die ich gemacht habe, die nicht funktioniert haben. Und es ist out of the box. Also wenn wir in der Komfortzone bleiben, das hat immer schon so funktioniert, dann komme ich auch an den Punkt, wo ich sage, nee, irgendwann hat es eben nicht mehr funktioniert. Das Marketing. Dann wird es Routine und jede Routine gibt dann deine eigenen Floskeln raus und am Schluss spürst du es selber nicht mehr. Oder diese Verbindung steht. Gerade bei uns Selbstständigen, wenn wir eine einzelne Firma verkörpern für uns selbst, uns selber verkörpern, Dann müssen wir doch mit allem rausgehen, was wir haben und uns eben nicht dann hinter irgendwelchen Floskeln, auch wenn wir sie selbst erfunden haben, sage ich mal, zu verstecken und dann nichts mehr zu spüren. Oder jedes Mal, finde ich, muss irgendwie die ganze Energie mit raus. Die Persönlichkeit. Also ich könnte ja so sagen, so viele, habe ich auch gehört, oh, ihres Coaching. Noch einer? Gibt es doch schon Besantern mehr. Ja, die Antwort ist, gibt aber keine, der ist wie ich. Das liegt einfach schon in den Genen, in den Strukturen. Und das eben rauszuzeigen. Also wenn du jetzt eingehen würdest, boah, I don't like my job, Jobwechsel, was ist eigentlich meine Berufung? Da wirst du eine Liste von Menschen finden, die alle cool sind, aber du wirst denjenigen nehmen, zu dem du eine Verbindung spürst. Und der die Verbindung gut herstellen kann. Und so baue ich dann eben auch meine Struktur auf, wie Menschen zu mir kommen können über Verbindung. Oder ich direkt zu ihnen komme und sage, ich habe da was gespürt. Und ich habe das nicht verhelfen. Und oft sind es ja kleine Formulierungen, die uns dann einfach gerade in diesem Moment, wo wir sind, extra ansprechen. Da kann man diese ganze Liste an 500 Leuten durchgehen und bei irgendjemandem ist es dann genau die Wort. Das genau die Worte. Wenn wir uns dort zeigen und das ganz klar benennen, dann wird es dann diese Leute anziehen, die genau das brauchen an diesem Moment. Und dort verstecken wir uns dann, machen uns dann klein mit unseren Glaubenssätzen und wir schütten uns zu und machen noch den Deckel obendrauf. Und ich glaube auch gerade dort, wenn man an diesen Glaubenssätzen nicht arbeitet, dann spüre ich oft zwei Stimmen in mir sprechen. Die eine, die raus will, die ganz klar weiß, ich will diese Podcast-Coachings machen. Gibt es übrigens auch scheinbar wie Sand am Meer. Podcast hat doch schon jeder. Nein? Hat nicht jeder? Ich habe keinen. Es gibt viel mehr Leute auf LinkedIn. Iris, es gibt viel mehr Leute auf LinkedIn als Leute, die Podcasts haben. Und die andere Stimme sagt, nee, also gib eben, gib es doch schon und alle sind so skeptisch und das wird nie funktionieren. Und dann irgendwie, wenn du das Gleichgewicht versuchst herzustellen, landest du in irgendeiner mittigen Matschküche, die überhaupt gar nichts bringt und die auch dann die Leute nicht anspricht. Ich habe immer noch Mühe, meine Texte richtig so zu formulieren, wie ich gerne rüberkommen will, weil ich da in diesem Modus bin, wo ich immer noch weiß, ich will in die Richtung, aber ich bin immer noch am Steine legen von dem Umweg um diese Glaubenssätze. Und das ist halt so und da muss ich, das glaube ich, kann man auch nicht so von heute auf morgen einfach ablegen. Ah ja, ich habe den Glaubenssatz gut, jetzt muss ich einfach da durch. Das ist die Arbeit, die man machen muss. Jeden Tag aufstehen, jeden Tag posten, jeden Tag versuchen, jeden Tag von mir aus auf die Nase fallen. Dann sich das Blut wieder abwischen und dann wieder posten und weitermachen. Und irgendwann kommt dann auch die Leichtigkeit und die Stimmen in uns heraus, die wir wollen, wenn wir dort aktiv daran arbeiten. Ich glaube, das ist ein ganz wichtiger Punkt. Ja, posten ist das eine, das hast du vorhin schon angeschnitten. Du kannst 20 Posten mit KI schreiben, die ohne Emotionen und Gefühl ist. Da wird vielleicht auch, ja, mit dem Werbung, mit dem Floskeln, wird es nicht wirklich gelesen. Das wird nichts transportieren, beziehungsweise wenig Gefühle transportieren über Emotionen, die du auch verkaufst und dich ja persönlich darstellst. Wird so weit gehen, schreibt nicht das, wie du sein willst, sondern wie du wirklich bist. Und da lohnt es sich immer mal hinzugucken, an sich selber zu arbeiten. Wer bin ich in meiner Person? Warum braucht es mich? Und ich werde ja auch gebraucht. Und da mal genau hinzuschauen. Und nein, das geht nicht von heute auf morgen. Und das ist ein Trial and Error. Das ist Machen. Und das ist eben auch Fortschritt. Und ich weiß nicht, das ist Selbstständigkeit. Das ist nochmal eine krasse Persönlichkeitsentwicklung, was dir auch vorher keiner gesagt hat. Dass da nochmal genau an dieser Stelle so, so viel passiert, wo du rübergehen darfst. Nicht rübergehen darfst, aber bewusst mitnehmen darfst. Für deine Art, wie du ja auch authentisch sein möchtest und authentisch verkaufen möchtest. Und authentisch helfen möchtest. Einfach, weil du helfen möchtest. Du machst natürlich einen Podcast, damit du nächste Woche in den Jet steigen kannst und diesen Podcasting einfach sein lässt. Weil du bist satt davon und du hast es nur gemacht, um dir einen Flieger leisten zu können. Nein, das machst du ja. Ja, so wird es nie funktionieren. Genau. Für einige funktioniert es manchmal sogar, aber relativ kurzweilig. Aber dann, ja und dann? Was machst du dann? Und dann wirst du wieder eine Aufgabe suchen. Also dann hast du nicht deine Berufung ausgespielt. Dann hast du was anderes gemacht. Und das ist, ja, zu gucken, was ist dein Warum? Warum bist du hier angetreten? Und das ist für mich ganz klar definiert und das ist eines der wichtigsten Sachen. Ob ich mich bewerbe, Selbstständigkeit, warum mache ich die ganzen Kram hier? Warum stehe ich hier morgens auf? Warum setze ich mich für dieses Mikro? Warum mache ich hier eine Aufnahme? Warum mache ich das sogar, wenn ich Kopfschmerzen habe? Ja, genau deswegen. Und da auch mit Zielen zu arbeiten, Christa. Also wirklich Träume zu haben, Visionen zu haben. Manch einer sagt mir, ich habe da hunderte von. Sag ich Bombe. Manch einer ist da auch ein bisschen eingeschlafen. Und das mal wirklich in konkrete Ziele zu packen. Und das war tatsächlich auch noch eine krasse Veränderung, die ich nochmal lernen durfte. Noch mehr mit Zielen zu arbeiten. Ich bin nämlich so ein riesenvisionärer Mädchen. Und das mal runterzunehmen auf, ja was hatte ich gemacht bis Jahresende. Drei klare Ziele. Eins war beruflicher, persönlicher und gesundheitlicher Natur. Habe mir ein Quartal für gegeben. Ich habe mir überlegt, was braucht es dafür, dass ich am 31.12. dieses Jahres diese Ziele erreicht habe. Und da hüpft mein Herz. Also ich sage, genau dafür stehe ich auf. Deswegen darf ich auch mal Strukturen aufbauen, die passen, aber manchmal echt stumpf sind. Und ich habe dann dieses, was muss ich im Monat dafür machen, was muss ich in der Woche dafür machen und was darf es am Tag sein. Ich habe mir eine Struktur gebaut, einen Kalender gebaut. Ich muss mir morgens keine Gedanken machen, was mache ich heute, sondern ich arbeite das ab. Und manchmal gilt es auch einfach, meine Routine aufrechtzuerhalten, eine Struktur zu erschaffen und da Kontanz auch reinzukriegen. Und das mal abarbeiten zu können, ohne ständig Energie drauf zu verschwenden, wie man das macht und was man jetzt macht. Ja, ich bin bei zwei Drittel angekommen und ich habe noch sechs Wochen. Also das ist ein mega Erfolgserlebnis, auch für mich persönlich zu sagen, nee, ganz klare Ziele stecken. Und es fällt Menschen auf im Umfeld, wenn du dich bewirbst, wenn du Marketing betreibst, wenn da gar kein Ziel hinter steckt. Oder vielleicht auch gar kein gemeinsames. Sag ich in der Bewerbung, wenn ich die gelesen habe und jetzt auch viel Bewerbungschecks gemacht habe auf meiner Frage, weißt du wirklich, was du willst? Was ist dein berufliches Ziel? Ja, habe ich gesehen. Also das darf immer klar sein, vor sich selber zu kommunizieren und anderen zu kommunizieren. Was ist dein Ziel, deines Beitrags bei LinkedIn? Was möchtest du damit erreichen? Mehrwert? Irgendwas teilen von dir? Was ist dein Ziel? Und das darf auch vorher immer klar sein. Klar, ob wir authentisch irgendwas raushauen. Storytelling. Dann ist das Ziel Storytelling, damit man mich in der Person besser kennenlernt. Aber ohne Ziele zu erarbeiten, ist manchmal echt wild. Das ist, glaube ich, jetzt der super Schlussgedanke, den wir mitnehmen können. Dass man sich die Ziele setzt und dass man ruhig auch ein bisschen, also was ich jetzt mitnehme, ist, sich die Zeit zu gönnen, mal in sich hinein zu horchen und zu schauen, wo sind da diese Wände, die einen blockieren. Und zu schauen, wo will ich denn eigentlich hin? Und mit dort draus ein wiederholbares, routiniertes System. Man will ja diese Langeweile. Ich will nicht jeden Morgen aufstehen und wissen, nicht wissen, was ich tue und mich dann drei Stunden hinsetzen zum Plan und dann ist der halbe Tag schon vorbei. Sondern einfach diese Routinen bekommen, die langweilig ist, aber dass ich dann in der Routine das ausfüllen kann mit Arbeit, die mir unglaublich Spaß macht und auf meine Ziele dann eben rein einzahlt. Iris. Was machen wir jetzt? Ich wollte gerade Chris sagen, weil ich den Moment so schild fand. Wir erlauben uns zu träumen und auch groß zu träumen, nicht das kleine Ding. Und aus den großen Träumen machen wir smarte Ziele. Und das machen wir jetzt alle mal. Das klingt so langweilig, aber ich weiß, was du meinst. Das ist Ende 2025. Das ist eine Frage der Zeit, bis wir gefragt haben, und was sind deine Ziele für 2026? Ja, do it. Iris, ich werde unter dem Weihnachtsbaum sitzen dieses Jahr und mir Gedanken machen. Vielen, vielen Dank für deine Einblicke und deine Art, diese Dinge zu sehen. Das hat mir jetzt auch nochmal sehr gut für mich getaugt, um sich nochmal wirklich hinzusetzen und nochmal in mich reinzuhören und die Erlaubnis zu geben. Ja, setz dich hin. Das ist gut, diese Langeweile. Das, was ich meinen Kindern erzähle, das muss ich einfach walk the talk, mach es selber. Ja. Und das werde ich tun. Und ich wünsche dir eine super Woche und wir sprechen wieder, oder? Sowieso. Ich bestehe drauf. In dem Fall eine gute Woche und ciao. Dir auch. Danke. Schön, dass du dieses Mal wieder dabei warst. Ich hatte sehr großen Spaß in diesem Interview. Und wenn du etwas für dich mitnehmen konntest, dann abonniere doch diesen Podcast, erzähle es weiter oder hinterlasse mir einen Kommentar. Ich würde mich sehr freuen, von dir zu hören. Bis zum nächsten Mal. Eine gute Woche.